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Ausgabe Nr. 577/2010, 10. Jg., vom Samstag, 29. Mai 2010

 
 

Inhaltsverzeichnis Bullenbrief.de:

1. Aktueller Wochenrückblick
2. DAX-Kurse im Wochenvergleich (XETRA)
3. Börsenlexikon - Begriff der Woche
4. Aktientipp der Woche
5. Buchtipp der Woche
6. Anmerkungen
7. Disclaimer
8. Hinweise

Für Anregungen, Tipps und Hinweise wenden Sie sich bitte an info@bullenbrief.de.

Hinweis: Die nächste Ausgabe des Bullenbriefes erscheint am 12.06.2010.

Beachten Sie auch unser Online-Angebot mit aktuellen
Nachrichten, Marktberichten und Schlußberichten.

Berufsunfähigkeitsversicherung im Vergleich

 
  Aktueller Wochenrückblick  

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Nachdem der DAX die Woche zuvor deutlich einbrach, kam es in der vergangenen Handelswoche zu einer leichten Erholung. Der Deutsche Aktienindex legte um 2 Prozent zu. Dies entspricht einem Kursgewinn von 117 Punkten. Damit hat sich der DAX im Wochenverlauf wieder an die 6.000er Marke angenähert und diese nur knapp verfehlt. Zum Wochenschluss notiert der DAX bei 5.946 Punkten.
Nachdem der Wochenbeginn von Problemen im spanischen Finanzsektor und der Verstaatlichung der spanischen Sparkasse CajaSur geprägt war und sich negativ auf die Kursentwicklung beim DAX auswirkte, sorgten positive Meldungen zur Konjunkturentwicklung für Kauflaune an den folgenden Tagen. Besonders positiv überraschte dabei die Entwicklung der Neubauverkäufe in den USA. Das Sorgenkind Griechenland ist dabei immer mehr aus dem Fokus verschwunden. Die Marktteilnehmer schauen nun verstärkt auf Spanien. Der Euro sank in der letzten Handelswoche wieder auf ein 18 Monats-Tief.
Unter den DAX-Aktien legten die Papiere von FMC mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent am stärksten zu. Der Wochenschlusskurs der Aktie von Fresenius Medical Care beträgt 40,65 Euro. Auf der Käuferliste standen vor allem konjunkturabhängige Werte. So legten die Papiere von Volkswagen mit einem Wochengewinn von 6,2 Prozent ebenfalls deutlich zu. Die Volkswagen Vorzugsaktie notiert damit mit 70,18 Euro wieder oberhalb der 70 Euro Marke. Positive Unternehmensnachrichten verhalfen dem LKW-Hersteller MAN zu einem Wochengewinn von 6,1 Prozent. Die Aktie kletterte auf 69,31 Euro.
Am Ende der Wochengewinnerliste sind die Aktien des Börsenbetreibers Deutsche Börse zu finden. Der Kurs der Aktie verlor im Wochenverlauf 3,8 Prozent oder 1,99 Euro. Allerdings lud das Unternehmen in der vergangenen Woche zur Hauptversammlung und schüttete eine Dividende in Höhe von 2,10 Euro an die Aktionäre aus. Unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags legte die Aktie somit leicht zu. Aktuell kosteten Papiere der Deutschen Börse 49,97 Euro. Unter die Räder sind die Papiere von infineon gekommen. Nachdem bereits in der Vorwoche ein dickes Minus zu verkraften war, ging es auch in der letzten Woche leicht nach unten. Das infineon-Papier verlor 3,2 Prozent. Die Aktie des Speicherchipherstellers leidet unter den Aussagen von Analysten, die bereits wieder ein Abschwächen der Geschäfte mit Speicherchips vorhersagen. Die infineon-Aktie notiert aktuell bei 4,57 Euro. Aktien der Commerzbank sind mit einem Wochengewinn von 3,2 Prozent ebenfalls unter den Wochenverlieren zu finden. Die Aktie ist 5,80 Euro wert.
Uneinheitlich sind auch die Vorzeichen für die Kursentwicklung in der kommenden Woche. Beherrschendes Thema wird weiterhin die Stabilitätskrise des Euro und die Zahlungsfähigkeit der europäischen Staaten sein. Je nach Nachrichtenlage wird es dadurch zu Kursausschlägen nach oben und unten kommen. Ein eindeutiger Trend ist aktuell nicht erkennbar. Mittel- bis langfristig wird sich der DAX jedoch wieder oberhalb von 6.000 Punkten festsetzen.

 
 

Private Krankenversicherung im Vergleich

 
  DAX-Kurse im Wochenvergleich  

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Ständig aktuelle
Kurslisten im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Ständig aktuelle
Tops & Flops im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones

Aktie

aktueller Kurs

Kurs Vorwoche

Absolute Veränderung

Veränderung

XETRA DAX

5.946,18

5.829,25

116,93

2,01%

ADIDAS

40,44 Euro

40,20 Euro

0,24 Euro

0,60%

ALLIANZ

81,53 Euro

81,04 Euro

0,49 Euro

0,60%

BASF

42,85 Euro

42,00 Euro

0,85 Euro

2,02%

BAY MOTOREN WERKE

37,67 Euro

36,07 Euro

1,60 Euro

4,44%

BAYER

45,60 Euro

45,31 Euro

0,29 Euro

0,64%

BEIERSDORF

44,09 Euro

41,65 Euro

2,44 Euro

5,86%

COMMERZBANK

5,80 Euro

5,99 Euro

-0,19 Euro

-3,17%

DAIMLER

40,30 Euro

38,89 Euro

1,41 Euro

3,63%

DEUTSCHE BANK

48,47 Euro

47,99 Euro

0,48 Euro

1,00%

DEUTSCHE BÖRSE

49,97 Euro

51,96 Euro

-1,99 Euro

-3,83%

DEUTSCHE POST

12,09 Euro

11,83 Euro

0,26 Euro

2,20%

DT LUFTHANSA AG

10,83 Euro

10,81 Euro

0,02 Euro

0,19%

DT TELEKOM

9,15 Euro

8,81 Euro

0,34 Euro

3,86%

E.ON AG

24,83 Euro

24,60 Euro

0,23 Euro

0,93%

FRESENIUS

51,45 Euro

50,10 Euro

1,35 Euro

2,69%

FRESENIUS MEDICAL

40,65 Euro

38,21 Euro

2,44 Euro

6,39%

HENKEL KGAA

37,90 Euro

36,46 Euro

1,44 Euro

3,95%

INFINEON

4,57 Euro

4,72 Euro

-0,15 Euro

-3,18%

K+S

37,08 Euro

37,41 Euro

-0,33 Euro

-0,88%

LINDE

83,53 Euro

83,19 Euro

0,34 Euro

0,41%

MAN

69,31 Euro

65,30 Euro

4,01 Euro

6,14%

MERCK

59,20 Euro

59,03 Euro

0,17 Euro

0,29%

METRO

42,74 Euro

41,85 Euro

0,89 Euro

2,13%

MUENCH. RUECK

103,35 Euro

101,90 Euro

1,45 Euro

1,42%

RWE

58,76 Euro

57,56 Euro

1,20 Euro

2,08%

SALZGITTER

52,24 Euro

51,67 Euro

0,57 Euro

1,10%

SAP

34,69 Euro

34,35 Euro

0,34 Euro

0,99%

SIEMENS

73,45 Euro

71,10 Euro

2,35 Euro

3,31%

THYSSEN KRUPP

22,02 Euro

21,53 Euro

0,49 Euro

2,28%

VOLKSWAGEN VZ

70,18 Euro

66,10 Euro

4,08 Euro

6,17%

 
 

 
  Börsenlexikon - Begriff der Woche  

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Synthetische Anleihe

Eine fiktive, standardisierte Anleihe, die aus verschiedenen real existierenden Anleihen berechnet wird

Anleihen unterscheiden sich durch zahlreiche verschiedene Merkmale wie z.B. Laufzeit, Zinssatz des Kupons und Rendite. Um verschiedene Anleihen einfacher miteinander vergleichen zu können oder standardmäßig Aussagen wie z.B. die aktuelle Rendite zehnjähriger Staatsanleihen treffen zu können, werden mit den Daten real existierender Anleihen diese umgerechnet und synthetisch angeglichen.

Synthetische Anleihen können nicht gehandelt werden. Sie dienen lediglich zur Schaffung von Transparenz für Aussagen zur Entwicklung am Rentenmarkt.

In dieser Rubrik erklären wir Ihnen kurz und prägnant wichtige Börsenbegriffe. Kennen Sie einen Begriff, den Sie nicht verstehen, schlagen Sie diesen als Begriff für das Börsenlexikon vor. Nutzen Sie hierzu unser Mitteilungsformular unter
http://www.bullenbrief.de/mitteilungen.php5. Eine Übersicht aller bereits vorgestellten Begriffe finden Sie unter http://www.bullenbrief.de/boersenlexikon.php5.

 
 

 
  Aktientipp der Woche  

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Deutsche Bank

Jede Woche stellen wir an dieser Stelle die Aktie der Woche vor. Die Aktienanalyse ist unter dem angegebenen Link abrufbar. Regelmäßig aktuelle Aktienanalysen sind ebenfalls unter dem angegebenen Link zu finden.

Dieser Aktientipp wurde durch
© ddp übermittelt. Die komplette Aktienanalyse sowie stets aktuelle Aktienanalysen finden Sie auf unseren Webseiten in der Rubrik Aktie des Tages unter http://www.bullenbrief.de/aktie_des_tages.php5.

 
 

 
  Buchtipp der Woche  

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Bank-Räuber: Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben
von Müller, Leo (Autor)


Pressestimmen

»Eine gelungene Generalabrechnung mit nahezu allen wichtigen deutschen Finanzakteuren« --Welt am Sonntag, Martin Greive, 07.03.2010

»Mit einer überwältigenden Fülle von Belegen führt Müller den Nachweis, dass der deutsche Anteil an der globalen Finanzkrise dem amerikanischen in nichts nachsteht - eine Lektüre, bei der selbst dem informierten Leser zuweilen der Atem stockt.« --Der Tagesspiegel, Harald Schumann, 19.4.2010

»Eine kritische Aufarbeitung der internationalen Finanzkrise und schonungslose Abrechnung sowohl mit Bankmanagern als auch mit Politikern« --Deutschlandradio Kultur, 02.05.10

»Ein wenig schmeichelhaftes Sittengemälde von Banken und Politik« --Süddeutsche Zeitung, Hans-Joachim Dübel, 10.05.10

Kurzbeschreibung

Wie kommt es, dass die spanische Santander-Gruppe in den Krisenjahren 2007 und 2008 fast 18 Milliarden Euro verdiente, während die zehn größten deutschen Banken im gleichen Zeitraum 23 Milliarden Euro Verluste schrieben? Woran liegt es, dass Schweizerische Kantonalbanken ihren Bürgen konstante Dividenden ablieferten, während die vier großen deutschen Landesbanken den Steuerzahlern ein Milliardengrab hinterließen? Warum konnten die Landesbanken mit dem Geld der Bürger ungestört Wall Street spielen? Wieso stehen heute die größten Bad Banks der Welt in Deutschland? Und wie konnte es so weit kommen, dass die Deutschen für ihre staatliche Bankenrettung heute mehr investieren als die Amerikaner?

Diese Finanzkrise ist das Werk einer unheiligen Allianz aus kriminellen Managern und unfähigen Politikern, schreibt der Wirtschaftsautor Leo Müller. Er liefert eine ebenso minutiöse wie schonungslose Analyse der fahrlässigen und rücksichtslosen Machenschaften in der Finanzwelt.

Leo Müller nimmt die Leser mit auf eine spannende Spurensuche in die abgeschottete Welt der Finanzgauner und enthüllt schockierende Fakten. Er beschreibt, wie die Deals abliefen, wie die Öffentlichkeit getäuscht wurde und die Wahrheit über die riskanten Geschäfte in den Bankbilanzen verschwiegen wurden: Die erste Kriminalgeschichte der Finanzkrise.

Über den Autor

Leo Müller, Autor des Wirtschaftsmagazins Bilanz, ist Experte für Finanzkriminalität. Bereits beim Stern, bei Cash, Capital und der Financial Times Deutschland hat er zahlreiche Wirtschaftsskandale enthüllt. Müller schrieb Tatort Zürich, er ist Dozent am Studiengang Economic Crime Investigation der Hochschule Luzern und lebt mit seiner Familie bei Zürich.

Den Buchtipp der Woche hier bestellen!

Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783430200929
ISBN: 343020092X
Label: Econ Verlag
Hersteller: Econ Verlag
Anzahl Seiten: 384
Erscheinungsdatum: Februar 26, 2010
Herausgeber: Econ Verlag
Studio: Econ Verlag


Text für den Buchtipp stammt von Amazon. Der komplette Onlineshop mit zahlreichen Einkaufmöglichkeiten basiert auf einer Partnerschaft mit Amazon. Amazon ist für die komplette Abwicklung der Bestellungen und Daten aus dem Onlineshop zuständig. Den Onlineshop erreichen Sie in der Rubrik Bullenshop unter http://www.bullenbrief.de/bullenshop.php5.

 
 

 
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