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Ausgabe Nr. 575/2010, 10. Jg., vom
Sonntag, 16. Mai 2010
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Inhaltsverzeichnis
Bullenbrief.de:
1. Aktueller
Wochenrückblick
2. DAX-Kurse im
Wochenvergleich (XETRA)
3. Börsenlexikon
- Begriff der Woche
4. Aktientipp der Woche
5. Buchtipp der
Woche
6. Anmerkungen
7. Disclaimer
8. Hinweise
Für Anregungen, Tipps und Hinweise wenden
Sie sich bitte an info@bullenbrief.de.
Beachten Sie auch unser Online-Angebot mit aktuellen Nachrichten, Marktberichten und Schlußberichten.
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Aktueller
Wochenrückblick |
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In der vergangenen
Woche war der DAX extrem volatil. Nach hohen
Tagesschwankungen geht der DAX mit einem Wochengewinn von
fast 6 Prozent aus dem Handel. Damit ist dem deutschen
Aktienindex der Sprung über die 6.000er Marke wieder
gelungen. Zu Wochenbeginn wurde die Stabilisierung des
Euro und die Abwendung des Staatsbankrotts Griechenlands
gefeiert. Auch der Aufkauf von Staatsanleihen durch die
EZB beflügelte den Aktienmarkt. Als im Wochenverlauf
Spanien noch ein rigoroses Sparpaket verkündete,
haussierte der DAX. Zum Wochenschluss trat dann
Ernüchterung auf dem Parkett ein. Händler machten sich
Sorgen um die Inflation in Euroland. Gegenüber dem US-Dollar
verlor der Euro weiter an Wert. Allerdings beflügelt ein
schwacher Euro die deutschen Exportunternehmen. Davon
profitierten allen voran die Papiere aus der
Automobilbranche und dem Maschinenbau. Zahlreiche
positive Unternehmensdaten sorgten ebenfalls für eine
positive Stimmung. Allerdings wurden solche Meldungen
eher beiläufig und nicht störend betrachtet. Bei den
DAX-Aktien K+S, Fresenius und FMC wurde eine Dividende
ausgeschüttet, so dass bei diesen Werten ein
Dividendenabschlag im Kurs sichtbar ist.
Unter den DAX-Aktien legten die Papiere des
Automobilkonzerns Daimler mit einem Wochengewinn von 13,5
Prozent am stärksten zu. Nachdem die Aktie lange Zeit
nicht in die Gänge kam, sorgen gute Verkaufszahlen in
den USA bei den deutschen Autobauern für Freude. Daimler
profitiert dabei in besonderem von einem etwas
schwächeren Euro. Eine Daimler-Aktie liegt damit mit 40,58
Euro wieder leicht oberhalb der 40 Euro Marke. Auch
infineon gelang der Sprung über die 5 Euro Marke wieder.
Nachdem die infineon-Papiere in der Vorwoche noch
deutlich an Wert verloren, kam es in der letzten Woche
zur Gegenreaktion. Die Aktie legte mit einer
Wochenperformance von 11,3 Prozent wieder deutlich zu und
notiert aktuell bei 5,04 Euro. Damit hat der für
stärkere Kursschwankungen bekannte Halbleiterhersteller
seinen Wochenverlust der Vorwoche wieder fast
ausgeglichen. Hervorragende Geschäftszahlen
veröffentlichte die Aktie gelb. Der von den Analysten
geschätzte bereinigte Quartalsgewinn wurde deutlich
übertroffen und lag bei 566 Mio. Euro. Besonders gut
lief dabei das Briefgeschäft. Auch für das Gesamtjahr
blickt das Unternehmen positiv in die Zukunft. Das
Dividendenpapier der Deutschen Post legte daraufhin 10,5
Prozent zu. Die Aktie notiert aktuell bei 12,35 Euro.
Mit einem negativen Vorzeichen beendeten lediglich die
Papiere von Salzgitter und K+S den Börsenhandel.
Während der Kursverlust bei Salzgitter 3,2 Prozent
beträgt, ist der Kursrückgang bei K+S in Höhe von 0,1
Prozent bzw. 3 Cent nicht erwähnenswert, nachdem eine
Dividende in Höhe von 20 Cent gezahlt wurde. Insgesamt
wurden von K+S veröffentlichte Unternehmenszahlen am
Markt positiv aufgenommen. Analysten stuften die Papiere
des Düngemittelherstellers hoch. Salzgitter äußerte
sich vorsichtig zum weiteren Geschäftsverlauf. Analysten
werteten dies bereits als Gewinnwarnung. Insgesamt zu
kämpfen haben Stahlhersteller wie Salzgitter mit
steigenden Rohstoffpreisen. Ein schwacher Euro verstärkt
diesen Effekt zusätzlich. Die Salzgitter-Aktie notiert
aktuell bei 53,73 Euro.
Nachdem sich der DAX in der letzten Woche von den starken
Einbrüchen der Vorwoche wieder schnell erholte, erwarten
wir für die kommende Woche einen etwas ruhigeren Handel.
Insgesamt sehen wir das Aufwärtspotential eher gering.
Negative Nachrichten könnten den DAX sogar wieder unter
die 6.000er Marke drücken. Allerdings sollte man solche
Kursniveaus für gezielte Zukäufe nutzen.
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DAX-Kurse im
Wochenvergleich |
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Ständig aktuelle Kurslisten im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Ständig aktuelle Tops & Flops im Web: DAX, MDAX, TecDAX, EuroStoxx, DowJones
Aktie
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aktueller
Kurs
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Kurs
Vorwoche
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Absolute
Veränderung
|
Veränderung
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| XETRA
DAX |
6.056,71
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5.715,09
|
341,62
|
5,98%
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| ADIDAS |
41,82 Euro
|
40,22 Euro
|
1,60 Euro
|
3,98%
|
| ALLIANZ |
83,29 Euro
|
76,67 Euro
|
6,62 Euro
|
8,63%
|
| BASF |
44,38 Euro
|
41,00 Euro
|
3,38 Euro
|
8,24%
|
| BAY
MOTOREN WERKE |
38,62 Euro
|
35,48 Euro
|
3,14 Euro
|
8,85%
|
| BAYER |
47,31 Euro
|
45,24 Euro
|
2,07 Euro
|
4,58%
|
| BEIERSDORF |
43,62
Euro
|
41,23
Euro
|
2,39 Euro
|
5,80%
|
| COMMERZBANK |
6,10 Euro
|
5,71 Euro
|
0,39 Euro
|
6,83%
|
| DAIMLER |
40,58
Euro
|
35,76
Euro
|
4,82 Euro
|
13,48%
|
| DEUTSCHE BANK |
48,75
Euro
|
45,83
Euro
|
2,92 Euro
|
6,37%
|
| DEUTSCHE BÖRSE |
55,16
Euro
|
52,01
Euro
|
3,15 Euro
|
6,06%
|
| DEUTSCHE
POST |
12,35 Euro
|
11,18 Euro
|
1,17 Euro
|
10,47%
|
| DT
LUFTHANSA AG |
11,56 Euro
|
11,28 Euro
|
0,28 Euro
|
2,48%
|
| DT
TELEKOM |
8,94 Euro
|
8,56 Euro
|
0,38 Euro
|
4,44%
|
| E.ON AG |
25,50 Euro
|
24,64 Euro
|
0,86 Euro
|
3,49%
|
| FRESENIUS |
52,95 Euro
|
50,34 Euro
|
2,61 Euro
|
5,18%
|
| FRESENIUS
MEDICAL |
39,72 Euro
|
38,97 Euro
|
0,75 Euro
|
1,92%
|
| HENKEL
KGAA |
38,28 Euro
|
36,80 Euro
|
1,48 Euro
|
4,02%
|
| INFINEON |
5,04 Euro
|
4,53 Euro
|
0,51 Euro
|
11,26%
|
| K+S |
40,61 Euro
|
40,64 Euro
|
-0,03 Euro
|
-0,07%
|
| LINDE |
85,59 Euro
|
82,31 Euro
|
3,28 Euro
|
3,98%
|
| MAN |
70,18 Euro
|
63,65 Euro
|
6,53 Euro
|
10,26%
|
| MERCK |
60,86 Euro
|
59,39 Euro
|
1,47 Euro
|
2,48%
|
| METRO |
44,22 Euro
|
40,72 Euro
|
3,50 Euro
|
8,60%
|
| MUENCH.
RUECK |
105,00 Euro
|
101,00 Euro
|
4,00 Euro
|
3,96%
|
| RWE |
59,58 Euro
|
58,17 Euro
|
1,41 Euro
|
2,42%
|
| SALZGITTER |
53,73 Euro
|
55,48 Euro
|
-1,75 Euro
|
-3,15%
|
| SAP |
35,15 Euro
|
34,51 Euro
|
0,64 Euro
|
1,85%
|
| SIEMENS |
73,96 Euro
|
68,25 Euro
|
5,71 Euro
|
8,37%
|
| THYSSEN
KRUPP |
22,66 Euro
|
22,59 Euro
|
0,07 Euro
|
0,31%
|
| VOLKSWAGEN
VZ |
70,87 Euro
|
67,31 Euro
|
3,56 Euro
|
5,29%
|
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Börsenlexikon
- Begriff der Woche |
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Indexfonds
Investmentfonds, die einen Index nachbildenAls Indexfonds werden solche
Investmentfonds bezeichnet, die ausschließlich einen
Index nachbilden. Ein aktives Fondsmanagement findet bei
Indexfonds dagegen nicht statt. Das Fondsmanagement bei
Indexfonds wird daher als passiv bezeichnet.
Die Entwicklung von
Indexfonds folgt analog der Entwicklung des
zugrundeliegenden Index. Eine Outperformance gegenüber
des Index ist daher nicht möglich.
Das Angebot
verschiedener Indexfonds reicht von den bekannten Indizes
wie z.B. dem DAX, MDAX, EuroStoxx, etc. bis hin zu
Strategieindizes wie z.B. Dividenden, Leverage,..
Indexfonds sind für
Anleger vor allem dann interessant, wenn man weniger
liquide oder unbekannte Märkte abdecken möchte. So ist
ein Engagement in Aktienmärkten Asiens oder anderer
Schwellenländer über Indexfonds deutlich einfacher als
über Direktinvestments.
In dieser Rubrik erklären wir Ihnen kurz und prägnant
wichtige Börsenbegriffe. Kennen Sie einen Begriff, den
Sie nicht verstehen, schlagen Sie diesen als Begriff für
das Börsenlexikon vor. Nutzen Sie hierzu unser
Mitteilungsformular unter http://www.bullenbrief.de/mitteilungen.php5. Eine Übersicht aller
bereits vorgestellten Begriffe finden Sie unter http://www.bullenbrief.de/boersenlexikon.php5.
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Aktientipp
der Woche |
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Jede Woche stellen wir an dieser Stelle die Aktie der Woche vor. Die Aktienanalyse ist unter dem angegebenen Link abrufbar. Regelmäßig aktuelle Aktienanalysen sind ebenfalls unter dem angegebenen Link zu finden.
.
Dieser Aktientipp wurde durch © ddp übermittelt. Die
komplette Aktienanalyse sowie stets aktuelle
Aktienanalysen finden Sie auf unseren Webseiten in der
Rubrik Aktie des Tages unter http://www.bullenbrief.de/aktie_des_tages.php5.
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Buchtipp
der Woche |
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Dieses Mal ist alles
anders. Die derzeitige Krise ist überhaupt nicht
vergleichbar mit vergangenen Situationen, darin sind sich
die Experten einig, wann immer ein Wirtschaftssystem oder
ein Staat zusammenbricht.
Carmen Reinhart und
Kenneth Rogoff haben die Crashs der letzten 800 Jahre
analysiert. Ihr erstaunliches Ergebnis: In Wahrheit sind
es doch immer die gleichen Fehler, die zum Kollaps
geführt haben.
Über den Autor
Carmen M. Reinhart ist
Professorin für Betriebswirtschaft an der Universität
Maryland.
Kenneth S. Rogoff ist
Professor für öffentliche Ordnung und
Betriebswirtschaft in Harvard.
Den Buchtipp der Woche
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Bindung: Gebundene
Ausgabe
EAN: 9783898795647
ISBN: 3898795640
Label: FinanzBuch
Hersteller: FinanzBuch
Anzahl Seiten: 592
Erscheinungsdatum: April 22, 2010
Herausgeber: FinanzBuch
Studio: FinanzBuch
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den Buchtipp stammt von Amazon. Der komplette Onlineshop
mit zahlreichen Einkaufmöglichkeiten basiert auf einer
Partnerschaft mit Amazon. Amazon ist für die komplette
Abwicklung der Bestellungen und Daten aus dem Onlineshop
zuständig. Den Onlineshop erreichen Sie in der Rubrik
Bullenshop unter http://www.bullenbrief.de/bullenshop.php5.
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Anmerkungen
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Disclaimer
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Die in diesen Bericht
einfließenden Informationen sind aus frei zugänglichen
Quellen recherchiert. Auch wenn wir diese für plausibel
halten, können wir für deren Richtigkeit keine Gewähr
übernehmen. Zudem stellt diese Ansammlung von kurzen
Texten/Empfehlungen/etc. KEINE Aufforderung zum Kauf oder
Verkauf dar, sie repräsentiert lediglich ein unserer
persönlichen Meinung nach interessantes Investment,
weshalb es durchaus vorkommen kann, daß der/die
Redakteur/e auch selber am jeweiligen Unternehmen
beteiligt ist/sein können. Wir verfolgen mit diesem
Newsletter keine gewerblichen Zwecke und sind weder
Anlage- noch Vermögensberater. Für ein Investment in
das betreffende Unternehmen sollten unbedingt weitere
Informationen hinzugezogen werden.
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Befolgen der Analyse ergeben, übernehmen wir
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das generelle Risiko jeder Wertpapierinvestition hin. Ein
Totalverlust kann nicht ausgeschlossen werden. Vor einem
Kauf oder Verkauf sollte AUF JEDEN FALL ein Gespräch mit
Ihrem Anlageberater durchgeführt werden.
Beachten Sie hierzu auch unsere Hinweise unter http://www.bullenbrief.de/haftung.html.
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Hinweise
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